Aufstehhilfen
Therapeutische Unterstützung im Mittelpunkt

Als Indikationen für Aufstehhilfen gelten unter anderem Cerebralparese, Paraplegie, Tetraplegie und Multiple Sklerose. Das Aufrichten hat zum Ziel, dass die Bewegungen im Becken- und Kniebereich sowie der Beine den natürlichen Bewegungsabläufen bestmöglich nachgestaltet werden. Ergebnisse dieser Therapieform sind die Verbesserung der Zwerchfellatmung, die Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Blut, Stärkung der Muskulatur, Verbesserung der Verdauung und nicht zuletzt eine anerkannte Osteoporoseprophylaxe.

Man unterscheidet zwischen manuell mechanischen und elektrischen Aufstehhilfen. Ein umfangreiches Zubehörmaterial, wie Seiten-, Rücken-, Becken- und Brustpelotten unterstützt die tägliche Therapie.

Für Kinder wurden spezifische Hilfsmittel entwickelt, die ihre körperliche Entwicklung und die Erlangung von Selbständigkeit fördern. Durch das Aufrichten, also der Verlagerung der Patienten in den aufrechten Stand mit Hilfe von Schrägliegebrettern oder Stehtrainern, wird auch die kognitive Wahrnehmung gefördert und das Körperbewusstsein positiv beeinflusst. Verschiedene Lagepositionen regen das Herz-Kreislauf-System an und eine langsam steigende Gewichtsbelastung, die durch das “Aufstehen” erzielt wird, regt bei Kindern die Knochenbildung an.

Auch hier ist die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen, erstklassigen Fachärzten und Therapeuten von größter Bedeutung. Aufgrund dieses komprimierten Fachwissens und der Kooperation mit den weltweit führenden Herstellern erzielen wir jene Erfolge, die uns stolz machen.

Einen Gesamtüberblick finden Sie hier:

Aufstehhilfen Atoform
Aufstehhilfen Invacare
Aufstehhilfen Otto Bock