Therapie- und Pflegerollstühle
Hohe Disziplin der Rehabilitationstechnik

In keinem anderen Bereich sind unsere Fähigkeiten mehr gefordert. Therapie- und Pflegerollstühle werden hauptsächlich dann eingesetzt, wenn die selbständige Bewegungsmöglichkeit des Patienten kaum oder gar nicht mehr gegeben ist. Multiple Sklerose, schwere Schlaganfälle, sehr hohe Querschnittlähmungen sind einige der Krankheitsbilder, die mit diesem Rollstuhl-Typus versorgt werden.

Pflegerollstühle für die optimale Patientenlagerung

Bei diesen Versorgungen geht es nicht mehr alleine um das Finden der “optimalen Sitzposition”, sondern um die Patientenlagerung schlechthin. Ist es im Bereich der Aktiv-Rollstühle Priorität, eine optimale Sitzposition möglichst lange beibehalten zu können, geht es hier darum, die Position des Patienten im Rollstuhl so einfach und so oft wie möglich verändern zu können.

Lagerungsvielfalt und Lagerungsstabilität werden durch Sitzneigung, Rückenwinkelverstellung und Beinstützenverstellung erreicht. Reicht die seitliche Stützung mittels Pelotten nicht aus, kommen speziell gefertigte Sitzschalen-Systeme zum Einsatz, die in unserem Hause nach einem exakten Patientenabdruck (Gesäß- und Rückenbereich) angefertigt werden.

Ein Hauptaugenmerk ist zusätzlich auf die Druckentlastung des Patienten zu lenken. Durch die weitestgehende Unfähigkeit zur eigenen Bewegung und die zumeist vorhandene schlechte Durchblutung, kommt es bei diesen Patienten sehr häufig und rasch zu Druckgeschwüren (Dekubitus). Entsprechend müssen im gesamten Rücken-, Gesäß-, Bein- und Armbereich prophylaktische Maßnahmen gesetzt werden, was durch den Einsatz spezieller, druckentlastender Materialien und Produkte erfolgt. Auch dies setzt ein sehr umfangreiches Fachwissen voraus, über das wir verfügen.

Wie in allen Rollstuhlbereichen steht auch hier ein sehr großes Produktsortiment an Basismodellen mit einer Vielzahl von Adaptionsmöglichkeiten zur Verfügung. Es obliegt jedoch unserem Fachwissen durch den richtigen Mix und die ganz spezifische, individuelle Anpassung einerseits den Therapieerfolg mit sicherzustellen und prophylaktisch so gute Arbeit zu leisten, dass Folgeerkrankungen (wie zum Beispiel Dekubitus) weitestgehend vermieden werden.

Einen Gesamtüberblick finden Sie hier:

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