Behandlung von Lymphödemen

Der Diagnostik des oft komplizierten Krankheitsbildes folgt die Behandlung des Lymphödems durch komplexe physikalische Entstauungstherapien, (Hautbehandlungen, spezielle Entstauungsgymnastik, manuelle Lymphdrainagen und Kompressionsbandagen). Ist die Entstauungstherapie abgeschlossen erfolgt letztendlich die Versorgung mit Kompressionsbehelfen in Form von speziellen Strümpfen, die die in der Entstauungsphase mittels elastischen Bandagen als Multilayerverband angelegten Kompressionsbandagen ersetzen.

Lymphologische Kompressionsbehelfe

Lymphologische Kompressionsbehelfe ( -strümpfe) sind ganz speziell gefertigte Gewirke, die nach einer überaus sorgfältigen Vermessung der betreffenden Körperpartie für jeden Patienten individuell gefertigt werden müssen. Da der Zweck dieser Kompressionsbehelfe die Erhaltung des erreichten Entstauungszustand ist, muss der Behelf einerseits ausreichend Anpressdruck erreichen, anderseits unerwünschte Druckstellen vermeiden.

Diese unerwünschten, kontraproduktiven Druckstellen können durch Nähte, Faltenbildung der Bandage (beispielsweise im Ellbogen- und Kniebereich) sowie Abschlussbünde entstehen und somit wiederum Stauungen verursachen. Dies auszuschließen ist mitunter höchst entscheidend für den Behandlungserfolg und bedarf eines sehr spezifischen und hohen Fachwissens bei der Anpassung, sowie ganz spezieller Fertigungsmethoden und Materialien bei der Herstellung von Lymphologischen Kompressionsbehelfen.

maierhofer führt heute österreichweit pro Jahr durchschnittlich 3.500 Versorgungen mit Lymphologischen Kompressionsbandagen durch. Die Versorgungen werden bei entsprechender Diagnose und Indikation von allen österreichischen Krankenkassen größtenteils übernommen. Als Vertragspartner aller österreichischen Sozialversicherungsträger übernehmen wir für den Patienten natürlich den kostenlosen Service, alle formalen und Kostenfragen mit der jeweils zuständigen Krankenkasse abzuwickeln.